Lerne mich kennen

Meine Geschichte

Schon als Kind haben mich Pferde fasziniert. Trotz einer Pferdehaar- und Heuallergie musste ich einige Jahre warten, bis ich meinen Traum verwirklichen konnte. Doch seit meinem zehnten Lebensjahr begleiten mich Pferde durch mein Leben.

Seit über 15 Jahren beschäftige ich mich mit der Ausbildung von Pferden. Dabei bilde ich mich regelmäßig bei verschiedenen Ausbildern der klassischen Reitlehre sowie Fachleuten aus angrenzenden Bereichen weiter. Denn ich bin überzeugt: Wer andere unterrichtet, sollte selbst niemals aufhören zu lernen. Aktuell vertiefe ich mein Wissen durch die Ausbildung zum Osteo Concept Coach und ergänze so meine Arbeit um weitere wertvolle Impulse für ein gesunderhaltendes Training.

Meine eigene Stute Elfi hat mir dabei immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, zuzuhören, sich selbst zu hinterfragen und niemals aufzuhören zu lernen.

Im Unterricht ist es mir besonders wichtig, Zusammenhänge verständlich zu erklären. Ich möchte nicht nur zeigen, was du tun sollst, sondern vor allem, warum wir einen bestimmten Weg wählen. Denn Wissen schafft Sicherheit – und Sicherheit schafft eine bessere Verbindung zwischen Pferd und Reiter.

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Meine Philosophie

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Für mich ist Reiten viel mehr als das Erlernen einzelner Lektionen. Es geht darum, eine Verbindung zu schaffen, in der Pferd und Reiter einander verstehen und gerne miteinander arbeiten.

Unser Pferd trägt uns auf seinem Rücken und genau deshalb sehe ich es als unsere Verantwortung, es so auszubilden, dass es diese Aufgabe gesund und mit Freude erfüllen kann. Dabei muss nicht jedes Pferd spektakuläre Lektionen beherrschen. Viel wichtiger ist ein Pferd, das sich losgelassen bewegt, Vertrauen hat und sich mit seinem Menschen wohlfühlt.

Ich glaube daran, dass gutes Training Zeit braucht. Nicht jede Einheit läuft perfekt, manchmal machen wir Umwege oder müssen feststellen, dass ein anderer Weg besser passt. Das gehört dazu. Entscheidend ist, dass wir bereit sind hinzuschauen, zu lernen und unser eigenes Handeln zu hinterfragen. In meinem Unterricht möchte ich nicht einfach Übungen vorgeben, sondern Zusammenhänge erklären. 

Mein Ziel ist es, Pferd und Reiter auf ihrem individuellen Weg zu begleiten: mit Geduld, Fairness, Humor und Freude an den kleinen Fortschritten, die am Ende oft die größten Veränderungen bringen.

Pferde, die mich geprägt haben

Jeder Trainer hat Ausbilder, von denen er lernt. Meine wichtigsten Lehrmeister hatten jedoch vier Beine.

Elfi begleitet mich seit 2015 und hat meinen Blick auf Pferde grundlegend verändert. Als sie aus Österreich nach Deutschland kam, brachte sie nicht nur ihren starken Charakter mit, sondern auch Erfahrungen, die sie vorsichtig und kritisch gegenüber dem Menschen gemacht hatten. Sie war nie ein Pferd, das einfach funktionierte und genau das hat sie zu meiner größten Lehrmeisterin gemacht.

Mit ihr habe ich gelernt, mein eigenes Handeln zu hinterfragen, Zusammenhänge zu verstehen und nicht gegen das Pferd, sondern mit ihm zu arbeiten. Unser gemeinsamer Weg war geprägt von Geduld, gegenseitigem Vertrauen und der Bereitschaft, immer wieder neue Lösungen zu finden. Heute ist Elfi Teilzeitrentnerin und begleitet mich noch immer.

Brenda kam einige Jahre später eher ungeplant in mein Leben. Im Umgang ein echtes Herzenspferd, unter dem Sattel jedoch geprägt von Unsicherheit und fehlendem Vertrauen. Die ersten gemeinsamen Ritte waren alles andere als entspannt. Umso schöner ist es heute zu sehen, wie aus Anspannung Gelassenheit geworden ist. Inzwischen genießen wir gemeinsame Ausritte am langen Zügel. Etwas, das zu Beginn kaum vorstellbar gewesen wäre.

Beide Pferde haben mich auf ihre ganz eigene Weise gelehrt, dass nachhaltige Ausbildung nicht auf Druck, sondern auf Verständnis, Geduld und Vertrauen basiert. Genau diese Erfahrungen prägen bis heute meinen Unterricht.